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31.03.2009: Solarpotenziale
Redemanuskript GR-Sitzung 31.3. 2009
Solarpotenzialanalyse
Ende 2008 waren Splarstromanlagen mit einer gesamtleistung von 11,3 MW installiert, die etwa 1% des Freiburger Strombedarfs decken.
Durch Realisierung ALLER theorretisch möglichen Photovoltaik-Anlagen könnten in der Gesamtbilanz rund 7% CO2 eingespart werden.
Daraus ist zweierlei zu folgern:
Erstens: Eine Studie wie sie hier vorliegt ist dringend nötig, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, diesen Anteil zu erhöhen.
Zweitens: die Möglichkeiten, die die Solarenergie bietet, um den Anteil regenerativer Energien beim Stromverbrauch spürbar zu erhöhen, sind offensichtlich begrenzt.
Bei einer Realisierung von 10% des Potentials, was angesichts der Gegebenheiten, wie wir auch in den vorausgegangenen Redebeiträgen gehört haben, schon recht viel wäre, könnten wir bis zum Jahre 2030 rund 2% des Stromverbrauchs mit PV-Anlagen gedeckt werden.
Diese eher ernüchternden Zahlen machen die vorliegende Studie nicht falsch und auch nicht überflüssig.
Wir sollten, wir müssen jede Möglichkeit, auch jede kleine Möglichkeit zum Ausbau der regenerativen Energien nutzen.
Und mit dieser Studie werden auch Privatleute darüber informiert, ob und inwieweit sich die Dachflächen ihres Gebäudes (ob es sich nun um ein Wohngebäude oder eine Gewerbeimmobilie handelt) für Photovoltaik-Anlagen eignet.
Aber diese Zahlen machen auch deutlich, dass eine wirkliche spürbare und dauerhafte Wende in der Energiepolitik primär über andere Bereiche erreciht werden muss.