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31.03. 2009: Windkraft
Redemanuskript GR-Sitzung 31.3. 2009
Zukunft der Windkraft
Die UL sind in der Frage der Zukunft der Windkraft in Freiburg bekanntermaßen gespalten. Mit diesem Redebeitrag spreche ich für die Mehrheitslinie unserer Fraktionsgemeinschaft.
Vorweg eine kleine Rechenaufgabe:
wenn mit einem Anteil von 1,3% des Freiburger Stromverbrauchs rechnerisch 4.200 Haushalte versorgt werden, dann haben wir in Freiburg 323.000 Haushalte. Angesichts einer Einwohnerzahl von knapp 220.000 würde ich das doch noch mal überdenken. Oder nachrechnen.
Die restriktive Haltung des Regionalverbandes, der seit einiger Zeit für die Ausweisung von Standorten für Windkraft-Anlagen zuständig ist, hat die Freiburger Energiepolitik um Jahre zurückgeworfen.
Ohne den Bau neuer Windkraft-Anlagen sind weder das Ziel, bis zum Jahr 2010 einen Anteil von 10% regenerativer Energien am Stromverbrauch zu haben, noch das Ziel, bis zum Jahr 2030 den CO2-Ausstoß um 40% zu reduzieren, zu erreichen sein.
Alle wissen das.
Neue Windkraft-Anlagen braucht das Land.
Und braucht die Stadt.
Ohne diese werden wir keine wirkliche Wende in der Energiepolitik erreichen können.
Konkret geht es hier um zwei Überlegungen:
a) könnte eine Vergrößerung der Fläche des bereits ausgewiesenen Standortes „Roßkopf“ ermöglichen, dort ein zusätzliches Windrad zu bauen?
Dies wird mittlerweile geprüft. Eine Entscheidung des RP steht noch aus.
b) könnte die Stadt Freiburg für die Beratungen des Regionalverbandes über die eventuelle Ausweisung neuer Standorte für Windkraft-Anlagen weitere Standorte auf Freiburger Gemarkung ins Spiel bringen. Hier stehen zwei mögliche Standorte südlich des Standorts Roßkopf zur Diskussion, deren Eignung derzeit geprüft wird.
Mittlerweile scheint das Thema „weitere Standorte für Windkraft-Anlagen auf Freiburger Gemarkung“ kein absolutes Tabu mehr zu sein.
Und das ist gut so.
Allein die Errichtung zweier neuer Windkraft-Anlagen neuen Typs würden den Anteil der Windenergie auf ein höheres Niveau heben als die in der nächsten Vorlage dargestellte realistische Prognose für die Ausnutzung von Photovoltaik-Anlagen bis zum Jahre 2030!!!
31.03. 2009: Windkraft
Redemanuskript GR-Sitzung 31.3. 2009
Zukunft der Windkraft
Die UL sind in der Frage der Zukunft der Windkraft in Freiburg bekanntermaßen gespalten. Mit diesem Redebeitrag spreche ich für die Mehrheitslinie unserer Fraktionsgemeinschaft.
Vorweg eine kleine Rechenaufgabe:
wenn mit einem Anteil von 1,3% des Freiburger Stromverbrauchs rechnerisch 4.200 Haushalte versorgt werden, dann haben wir in Freiburg 323.000 Haushalte. Angesichts einer Einwohnerzahl von knapp 220.000 würde ich das doch noch mal überdenken. Oder nachrechnen.
Die restriktive Haltung des Regionalverbandes, der seit einiger Zeit für die Ausweisung von Standorten für Windkraft-Anlagen zuständig ist, hat die Freiburger Energiepolitik um Jahre zurückgeworfen.
Ohne den Bau neuer Windkraft-Anlagen sind weder das Ziel, bis zum Jahr 2010 einen Anteil von 10% regenerativer Energien am Stromverbrauch zu haben, noch das Ziel, bis zum Jahr 2030 den CO2-Ausstoß um 40% zu reduzieren, zu erreichen sein.
Alle wissen das.
Neue Windkraft-Anlagen braucht das Land.
Und braucht die Stadt.
Ohne diese werden wir keine wirkliche Wende in der Energiepolitik erreichen können.
Konkret geht es hier um zwei Überlegungen:
a) könnte eine Vergrößerung der Fläche des bereits ausgewiesenen Standortes „Roßkopf“ ermöglichen, dort ein zusätzliches Windrad zu bauen?
Dies wird mittlerweile geprüft. Eine Entscheidung des RP steht noch aus.
b) könnte die Stadt Freiburg für die Beratungen des Regionalverbandes über die eventuelle Ausweisung neuer Standorte für Windkraft-Anlagen weitere Standorte auf Freiburger Gemarkung ins Spiel bringen. Hier stehen zwei mögliche Standorte südlich des Standorts Roßkopf zur Diskussion, deren Eignung derzeit geprüft wird.
Mittlerweile scheint das Thema „weitere Standorte für Windkraft-Anlagen auf Freiburger Gemarkung“ kein absolutes Tabu mehr zu sein.
Und das ist gut so.
Allein die Errichtung zweier neuer Windkraft-Anlagen neuen Typs würden den Anteil der Windenergie auf ein höheres Niveau heben als die in der nächsten Vorlage dargestellte realistische Prognose für die Ausnutzung von Photovoltaik-Anlagen bis zum Jahre 2030!!!