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12.07.2005: Flächennutzungsplan 2020

1) Blick zurück aufs Horroszenario vom Jahr 2000

Lob   für Prise
für  16 AGs der BürgerInnenbeteiligung
für OB Salomon

BürgerInnenbeteiligung hat funktioniert - wertvolle Entscheidungshilfe
Sie sollte Vorbild sein für weitere Verfahren

2) Antrag der UL:

BürgerInnenbeteiligung bei der Umsetzung der Beschlüsse des FNP,
bei Bebauungsplänen, bei der Realisierung des Innenentwicklungspotentials
Stadtteilentwicklungspläne erstellen
Weiterarbeit (reduziert) der PRISE

3) „Flächen gewinnen in BaWü“
Ausdruck falschen Denkens
Flächen kann man in Holland gewinnen - Flächenfraß etwas zu reduzieren ist kein „Flächen gewinnen“

4) wir halten Flächenverbrauch für zu hoch
Flächen sind nicht vermehrbar
Dies erfordert noch weit größere Anstrengungen als sie die Stadtverwaltung schon unternommen hat
Denn was ist 2040, was ist 2060, was ist 2080 ??? wie sieht dann unsere Stadt aus?

Zwei Faktoren:

a) Annahme von 0,2 qm Zuwachs/pro Person im Jahr ist vielleicht eine realistische Annahme
Skepsis anhand der wirtschaftlichen Situation
Skepsis anhand der Entwicklung der letzten 3 bis 4 Jahre
entscheidend: dieser Faktor ist beeinflussbar, Politik heißt Gestalten, nicht einfach Annehmen !
Annahme eines Steigens des CO2-Ausstoßes,

aber: GR beschloss eine Reduktion um 25% bis 2010 und setzt dafür Maßnahmen um
dies wäre das richtige uned notwendige Vorgehen auch beim FNP gewesen

Möglichkeiten sind u.a.
effektives Umzugsmanagement (Erfahrungen aus meines Arbeit)
flexibles Bauen
Verlagerung von risigen Parkplatzanlagen unter die Erde oder auf mehrere Stockwerke
Mehr Geschossflächenbau, weiniger Reihenhäuser
(hier fällt schon auf, dass der Bedarf besonders des „gehobenen Wohnbedarfs“ in den „guten Lagen“ gedeckt werden soll, und eben dieser frisst am meisten Fläche – und geht an den Bedürfnissen des Großteils der Freiburger Bevölkerung vorbei)

b) Bevölkerungszuwachs von 1.100 Menschen ergibt bei einem durchschnittlichen Flächenbedarf von 40qm (eher drunter) einen Bedarf von 4,4 ha und nicht einen von 10 ha

es sind auch nicht große Reserveflächen einzurechnen, der Güterbahnhof Nord, der nicht im Flächenpool des FNP auftaucht ist bereits eine riesige Reserve

5) Fazit: Verzicht auf Reserveflächen außer Güterbahnhof Nord, Steigerung des Zuwachses des individuellen Verbrauchs auf 0,15qm/Jahr und richtiges Rechnen

beim Faktor Bevölkerungszuwachs ergeben schon die Einsparungen, die unsere Fraktion mit ihren Anträgen auf Herausnahme von 25 Flächen gestellt hat.

6) Schließlich: wir haben beantragt, dass über jede einzelne Fläche einzeln abgestimmt werden sollte.

Wir sind der Meinung, dass dieses aufwendige Verfahren gerechtfertigt ist, da es sich hier um sehr weitreichende Entscheidungen handelt, schließlich gilt der FNP für 15 Jahre. Es ist logisch nicht einsichtigt, wieso jemand, der z.B. die Bebauung der Schlattmatten ablehnt, gegen die Bebauung der Inneren Elben stimmen muss oder dass jemand, die für die Ausweisung des Sportplatzes Opfingen ist, der Bebauung des Hinteren Schlierbergs zustimmen muss. Schließlich wird eine Einzelabstimmung auch der hervorragenden Arbeit der PRISE und der AGs der BürgerInnenbeteiigung gerecht, wenn die sich so viel Zeit und Mühe gemacht haben, können wir uns auch die halbe Stunde Zeit nehmen, die Ergebnisse der Vorlage sorgfältig und detailliert zu prüfen und zu entscheiden.

7) Flächen sind nicht vermehrbar. Der Rspekt vor nachfolgenden Generationen und der Respekt vor unserer Umwelt gebietet, mit der Ressource „Fläche“ äußerst sorgfältig und sparsam umzugehen. Wir anerkennen hier das große Bemühen der PRISE und der BürgerInnenbeteiligung und möchten diese Bemühungen noch verstärken. Wir bitten Sie, unseren Anträgen zu folgen und ca. 45 ha Fläche weniger auszuweisen und die Partizipation der BürgerInnen und Bürger auch bei der Realisierung der Flächen weiter fortzuführen. Wie positiv diese Partizipation ist, haben wir im FNP-Verfahren gesehen.

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